Gender-Mainstream  

(Stand September 2007)

Die OGS Lage verpflichtet sich bei Ihrer pädagogischen Arbeit die Grundsätze des Gender-Mainstream zu beachten, um in der OGS eine Chancen-Gleichheit der Geschlechter herzustellen.

 

Jedes Kind ist durch seine Herkunftsfamilie, Sozialisation und Milieu individuell geprägt. Wir wollen mit unserer pädagogischen Arbeit einen Ausgleich dazu schaffen.

Ein wichtiges Beispiel dafür ist, dass die Kinder lernen sollen dem anderen Geschlecht ruhig kritisch, aber nicht abwertend zu begegnen.

 

Da wir Geschlechterdifferenzen im beruflichen Alltag produktiv nutzen wollen, sind wir bemüht bei der Einstellung von Mitarbeitern möglichst gleich viele Männer wie Frauen einzustellen.

Darum haben wir schon seit Beginn der OGS Lage immer einen männlichen Gruppenleiter und mehrere männliche Honorarkräfte.

Dies ist ganz besonders wichtig für die Orientierung der Jungen in der OGS.

Männliche Vorbilder sind für viele Jungen nicht greifbar, da sie von allein erziehenden Müttern oder von Vätern aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen erzogen werden. Diese Jungen suchen häufig nach Männern, an denen sie sich orientieren können.

Männliche Mitarbeiter übernehmen u. a. Aufgaben mit den Kindern, wie toben, raufen, sich messen und haben oft in allen Bereichen des pädagogischen Arbeitens eine andere Herangehensweise als die weiblichen Mitarbeiterinnen.

 

Wir wollen für beide Geschlechter fördernde Rahmenbedingungen gestalten.

So achten wir z.B. bei der Zusammensetzung der Angebote am Nachmittag darauf, dass sowohl spezifische Angebote für die Interessen der Mädchen, als auch für die Interessen der Jungen angeboten werden.

Neben vielen gemischten Angeboten gibt es auch Mädchenangebote wie z.B. „Selbstbehauptung für Mädchen“ und Jungenangebote wie z.B. „Sport für Jungen“ und eine erlebnispädagogische Jungenkleingruppe.

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