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Integration und Inklusion  

( Stand Juni 2011)

Integration von Kindern mit Migrationshintergrund

 

Der Prozess der Integration von Kindern mit einem Migrationshintergrund besteht aus Annäherung, gegenseitiger Auseinandersetzung, Kommunikation, Finden von Gemeinsamkeiten und Feststellen von Unterschieden. Im Gegensatz zur Assimilation, verlangt Integration nicht die Aufgabe der eigenen kulturellen Identität, sondern gibt uns die Chance voneinander zu lernen, zu profitieren und uns gegenseitig zu bereichern.

 

Durch den Wunsch des Ministeriums gleiche Chancen für alle zu schaffen und Bildungsbenachteiligungen zu reduzieren, erhält die Integration von Schülern mit Migrationshintergrund besondere Bedeutung. Die OGS als Ganztagsangebot bietet hier die Möglichkeit umfassend mitzuwirken.

Ziel der OGS Lage ist ein soziales Miteinander und Voneinander basierend auf Rücksichtnahme, Höflichkeit, Toleranz und Akzeptanz. Dies sind die wichtigsten Bausteine unseres pädagogischen Handelns und unserer täglichen Arbeit mit den Kindern und sind in unseren Regeln fest verankert.

Um eine gegenseitige Toleranz und Akzeptanz unter den Kindern zu fördern, legen wir Wert darauf ihnen die verschiedenen religiösen und kulturellen Hintergründe anderer transparent und verständlich zu machen. Denn wir vertreten den Grundsatz, dass durch gegenseitiges kennen lernen Vorurteile verhindert werden können.

Diese Transparenz erreichen wir, indem wir großen Wert auf ein multikulturelles Team legen und multikulturelle Angebote anbieten, wie z.B. Kochen wie in anderen Ländern, Trommeln mit afrikanischen Djembas und orientalischen Tanz.

Damit sich bei den Mahlzeiten in der OGS kein Kind ausgeschlossen fühlt, beachten wir bei der Auswahl des Essens die muslimischen Grundsätze.

 

Neben der sozialen Integration spielt auch die sprachliche Integration eine große Rolle, denn Kommunikation ist ein Schlüssel zur Integration.

Die OGS Lage besuchen sowohl Seiteneinsteiger ohne Deutschkenntnisse, Kinder die zweisprachig aufwachsen, deren Erstsprache aber nicht Deutsch ist, als auch Kinder die in Deutschland geboren sind, aber weder ihre Herkunftssprache noch Deutsch beherrschen.

Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Kinder entsprechend ihres individuellen Kenntnisstandes zu fördern.

 

Integration umfasst in der OGS Lage nicht nur die Kinder, sondern soll auch die Eltern einbeziehen. Bei der Wahl des OGS-Elternrates ermutigen wir gerne Eltern mit Migrationshintergrund sich zur Wahl zu stellen.  Des Weiteren versuchen wir die Eltern möglichst in den OGS-Alltag einzubinden, feiern multikulturelle Feste und verfassen Einladungen mit Hilfe von Eltern wenn möglich mehrsprachig. Elternaktionen planen und gestalten wir möglichst niederschwellig, um ihnen den Zugang zu erleichtern und alle auf einer Ebene zu erreichen.

Des Weiteren findet in den Räumlichkeiten der OGS einmal in der Woche ein Deutschkurs für Mütter unserer Schule statt.

 

 

Inklusion von Kindern mit besonderem Förderbedarf

Inklusion in der OGS Lage bedeutet, dass extern die Kinder der Förderschule Irmela-Wendt (Sprache) und intern Kinder mit verschiedenen Förderbedarfen an der OGS einer Regelschule teilnehmen können und in die „Lebenssituation OGS“ einbezogen sind.

Ziel ist es, dass alle Kinder lernen persönliche Lebenssituationen von anderen zu akzeptieren und damit umzugehen. Die Kinder sollen wie alle anderen auch in die OGS-Gruppe integriert sein und keine Sonderrolle im Alltag einnehmen.

 

 

Im Rahmen von Inklusion werden in naher Zukunft immer mehr Kinder mit Förderbedarfen die OGS Lage besuchen. Das bedeutet für uns weitere pädagogische und personelle Überlegungen.

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