Soziales Lernen (Stand September 2018)

 

Das tägliche Miteinander von allen an Schule Beteiligten ist auf einer breiten Basis von Strukturen und Vereinbarungen geregelt.

Darüber hinaus gibt es aber besondere Überlegungen zur Ausgestaltung bestimmter Bereiche.

 

           Schülermitbestimmung - Klassenrat und Schulparlament

Seit dem Schuljahr 2009/ 2010 ist der Klassenrat ein fester Bestandteil unserer Schule geworden. Bereits im Vorfeld gab es im OGS-Bereich die Kinderkonferenz und den OGS-Rat. Diese Formen der Mitbestimmung haben sich dort sehr bewährt und sollten auch im Schulvormittag ihren Platz finden.

Wöchentlich findet eine im Stundenplan verankerte Klassenratssitzung statt, in der die Schüler ihre Anliegen einbringen  und selbständig Lösungen erarbeiten können. Für eine konstruktive Erarbeitung von Lösungen ist eine vorhersehbare Struktur und ein gutes Arbeitsklima in der Gruppe sehr wichtig und so beginnt die Klassenratssitzung immer mit einer positiven Runde, in der jeder erzählen darf, was er Gutes in der letzten Woche erlebt hat. Anschließend werden die gesammelten Schüleranliegen von den gewählten Klassensprechern  vorgestellt und in der Gruppe diskutiert. Dabei sind festgelegte Gesprächsregeln sehr wichtig um einen respektvollen Umgang miteinander zu gewährleisten und eine fruchtbare Diskussion zu ermöglichen. Jede Gruppe erarbeitet sich so die Möglichkeit Konflikte fair und konstruktiv zu besprechen. In der nächsten Phase werden gemeinsam nach Lösungen oder weiteren Vorgehensweisen für die Anliegen gesucht. Ein Protokollant hält die Anliegen und Ergebnisse fest.

Manche Anliegen betreffen jedoch nicht nur die eigene Klasse sondern die gesamte Schule und können dann auch nicht im Klassenverband geklärt werden. Diese Anliegen werden dann von den gewählten Abgeordneten der jeweiligen Klassen in die Schulversammlung eingebracht. Bei der Schulversammlung treffen sich jeweils zwei Abgeordnete aus jeder Klasse, die die Anliegen ihrer Klassen vertreten, die Schulleitung, ein gewählter Lehrer und die Schulsozialarbeiterin um die Anliegen, die die gesamte Schule betreffen zu besprechen. In die erste Schulversammlung brachten die Schülerinnen und Schüler sehr unterschiedliche Anliegen ein. Es war ihnen unter anderem wichtig über Pausenzeiten, die Toilettensituation, Pausenspielzeug oder die Einführung einer Patenschaft für jüngere Schüler zu sprechen und Vorgehensweisen zu überlegen. Dabei war die Meinung aller Schülerinnen und Schüler genauso wichtig wie die der Erwachsenen. Die Schüler sind sich der Wichtigkeit ihrer Aufgabe als gewählter Vertreter ihrer Klassen bewusst und vertreten stolz die Anliegen ihrer Klassen und bringen ihre Ideen auf den Weg. Einmal im Quartal trifft sich die gesamte Schulgemeinschaft in der Turnhalle zur Schulversammlung. Dort finden Ehrungen statt, Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Arbeitsergebnisse und leisten ihren Beitrag zum demokratischen Miteinander.

Die beschriebenen Gremien sind an unserer Schule ein demokratischer Baustein zur Mitentscheidung und Mitgestaltung am Leben und Lernen in unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass ihre Anliegen ernst genommen werden und sie etwas bewirken können. Dadurch entwickeln sie Selbstbewusstsein und übernehmen Verantwortung für das Geschehen an ihrer eigenen  Schule.

 

           Freundschaftswoche

Ein wichtiges Ziel dieser in jedem Schuljahr durchgeführten Themenschwerpunkt-woche ist es, die Konfliktfähigkeit der Schülerinnen und Schüler unserer Schule stärker zu fördern.

Wir beobachten zunehmend, dass Kinder Probleme haben, rücksichtsvoll miteinander umzugehen, friedlich miteinander zu spielen und Regeln einzuhalten. Zudem gibt es auf der einen Seite Kinder mit schwachem Selbstbewusstsein und auf der anderen Seite Kinder, die kaum noch Regeln und Grenzen einhalten und anderen gegenüber aggressiv auftreten.

Aus diesen Beobachtungen resultiert die Notwendigkeit, diesen Verhaltensweisen entgegen zu wirken und für alle Klassen jährlich eine Themenschwerpunktwoche zum Thema „Freundschaft“ durchzuführen. Dazu wurden in den Jahrgängen verschiedene Schwerpunkte festgelegt:

 

JüL:               „Die anderen und ich“ im Wechsel mit „Miteinander“

3. Jahrgang: „Gefühl“

4. Jahrgang: „Streiten und Vertragen“

 

Für jedes Schwerpunktthema wurden Materialkisten zusammengestellt, die fortlaufend überarbeitet und ergänzt werden. Die Themenschwerpunktwoche wird von den einzelnen Jahrgangsteams jeweils nach der Durchführung anhand von Fragebögen evaluiert.

 

 

            Ich-Stärkung

Seit vielen Jahren wird an unserer Schule mit finanzieller Unterstützung des Jugendamts der Stadt Lage im Jahrgang 3 ein Ich-Stärkungs-Projekt zur Prävention von sexuellem Missbrauch durchgeführt. Man hat erkannt, dass Mädchen und Jungen, die sich im Alltag zur Wehr setzen können und ein starkes Selbstbewusstsein einbringen, sich auch bei möglichen sexuellen Übergriffen besser behaupten können. Aus diesem Grund halten wir es für sehr wichtig, unsere Schülerinnen und Schüler in diesem Bereich zu stärken und zu schützen.

Zum Projekt gehört ein Elternabend, an dem die Eltern über die Inhalte, die mit ihren Kindern bearbeitet werden, genau informiert werden.

Das Projekt umfasst pro Klasse einen Tag, an dem die dazu ausgebildete ModeratorIn gemeinsam mit den Kindern über Rechte von Kindern spricht und verschiedene Rollenspiele und Übungen zum Thema „Ich-Stärkung“ durchführt, bei denen es darum geht, Handlungsmuster für bestimmte Situationen zu entwickeln.

Des Weiteren nehmen die Kinder unserer Schule Im Rahmen des Projektes „Korrespondenzschule“ an einem Kommunikationstraining teil. Auch auf diese Weise wird die Persönlichkeit gestärkt.

 

            Schulregeln

Im Zusammenhang mit dem Thema Konflikte wurde die bestehende Schulordnung überarbeitet und durch alle Schulgremien abgesegnet. (siehe Kapitel 4.1)

Die Schulregeln bilden auch die Grundlage der Klassenregeln, die in jeder Klasse selbständig erarbeitet werden. Bei starkem, unpassendem Verhalten müssen die Kinder einen „gelben Zettel“ (siehe Kapitel 4.1) bearbeiten. Er soll helfen über das eigene Verhalten nachzudenken. Durch die Unterschrift der Eltern werden auch vom Verhalten ihres Kindes informiert.

 

 Konzept zur Gewaltprävention

Gewalt kann viele Gesichter haben: Körperliche Gewalt, verbale Attacken, Mobbing, und Ausgrenzung können auch an der Grundschule beobachtet werden. Sie zerstören nicht nur die Grundlagen des Zusammenlebens, sie belasten die betroffenen Kinder emotional und stellen damit oft den Lernerfolg in Frage. Lernen kann nur in einem Klima der Sicherheit und Anerkennung gelingen.

Schulische Lernerfolge sind nicht nur von kognitiven Fähigkeiten und Leistungen abhängig, sondern immer auch von sozialen Gegebenheiten. Deshalb haben wir in unserem Kollegium die Gewaltprävention und den Umgang mit Konflikten zu einem Arbeitsschwerpunkt gemacht. Wenn soziales Lernen gefördert, die Kommunikation verbessert und Konflikte konstruktiv bearbeitet werden, so wirkt sich dies unmittelbar auf die Lernerfolge der Schülerinnen und Schüler aus. Wir arbeiten daran,  dass unsere Schule ein Ort des gewaltfreien Miteinanders ist, an dem sich alle wohlfühlen können.

Gewaltprävention bedeutet für unsere Schule konkret, ein Klima zu schaffen, in dem Schüler, Lehrer und Eltern unterschiedlicher Religionen, unterschiedlicher Nationen und unterschiedlicher Bildungsniveaus sich wohl fühlen. Vor allem die Schüler und Schülerinnen sollen zahlreiche Erfahrungen machen, wie sie ohne Gewalt berechtigte Interessen durchsetzen können. Auch müssen ihnen Möglichkeiten gegeben werden, wie sie Frustrationen abbauen können ohne Gewalt anzuwenden, indem sie zum Beispiel Tätigkeiten ausüben, die mit Erfolgserlebnissen verbunden sind. Dazu gehört für uns ein gut gestaltetes Schulumfeld, mit dem sich Schüler, Lehrer und Eltern identifizieren können und in dem sie sich wohl fühlen.

 

Neben den sichtbaren Rahmenbedingungen fördern auch verlässliche Strukturen und Regeln ein respektvolles Miteinander, sind sozusagen die Säulen der Gewaltprävention. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Schülerinnen und Schüler dazu zu erziehen, dass sie Verantwortung für sich und ihre Umgebung übernehmen, eigene Stärken entdecken  und Selbstbewusstsein entwickeln.

Die Schulsozialarbeit  spielt an unserer Schule dabei eine nicht mehr wegzudenkende Rolle.

 

 Säulen der Gewaltprävention:

 

1.  Soziales Lernen fördern und pflegen

  1. (Schul) -  Regeln zur Orientierung (und zum Schutz) etablieren
  2. Gutes Schulumfeld gestalten
  3. Selbstbewusste Schüler erziehen, die Verantwortung für sich und ihre Umgebung übernehmen

 

Soziales Lernen fördern und pflegen:

 Im Schulalltag bemühen wir uns darum, einen freundlichen Umgang untereinander zu fördern und zu pflegen (Schüler, Eltern und  Lehrer).

Ins Bewusstsein gerückt wird das soziale Lernen in der für alle Kinder als Projektwoche stattfindenden „Freundschaftswoche“ die wir jährlich durchführen. Die Themen der einzelnen Jahrgänge sind: Ich-Stärkung, Miteinander, Gefühle,  Streiten und Vertragen.

In der SEP übernehmen die „Maxis“ eine „Patenschaft“ für die „Minis“. Das gemeinsame Entwickeln von Klassenritualen mit Eintritt in die SEP gibt den Kindern große Sicherheit. Ebenso das gemeinsame Spielen zum Beispiel im „Offenen Anfang“. Die einwöchige Klassenfahrt im Jahrgang 3 dient ebenfalls dem Zusammenwachsen der Klassengemeinschaft.

 

 Regeln und Rituale etablieren:

Regeln bieten für Schüler Sicherheit, Verlässlichkeit und Orientierung. Sie werden im Klassenverband mit den entsprechenden Lehrern erarbeitet (Klassenregeln) und besprochen (Schulregeln) und im Schulalltag eingehalten.  Schüler und Schülerinnen erinnern sich gegebenenfalls gegenseitig an die Einhaltung der Regeln. Mit den Eltern besprechen wir die Bedeutung konsequenten Verhaltens im Umgang mit den Regeln am Elternabend und auch im Zusammenhang mit konkreten Konflikten. Es ist uns wichtig, dass die Anzahl überschaubar und auf das wirklich Wichtige beschränkt bleibt, dass sie den Kindern einsichtig sind und dass alle Lehrer konsequent dahinter stehen. Bei schwerwiegender oder wiederholter Missachtung der Schulregeln gibt es einen „gelben Zettel“. Das bedeutet, dass das Kind sein Fehlverhalten sofort  schriftlich reflektieren muss und zudem die Eltern Kenntnis nehmen müssen.

 

Gutes Schulumfeld gestalten, in dem Schüler sich wohl fühlen und mit ihrer Schule identifizieren können:

Unser komplett asphaltierter Schulhof wurde im Laufe von vielen Jahren zu einer naturnahen Spiellandschaft umgestaltet, in der Kinder zahlreiche Bewegungs- und Spielmöglichkeiten haben und sich körperlich abreagieren können.

Die für 2019 geplante Neugestaltung des schülerfreundlichen Pausenhofs mit Hilfe von Schülern, Eltern und Lehrern dient dazu, dass alle Beteiligten sich einbringen und mit der Aktion und der entstehenden Spielfläche identifizieren können.

Des Weiteren haben wir im Schulgebäude bei Modernisierungen in den letzten Jahren darauf geachtet, dass eine optisch ansprechende, förderliche und kinderfreundliche Atmosphäre herrscht.

Die jahreszeitliche Gestaltung der Klassenräume und Flure trägt dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler sich wohlfühlen und wertschätzend mit ihrer Umgebung umgehen.

 

 Selbstbewusste Schüler erziehen, die Verantwortung für sich und Ihre Umgebung übernehmen:

Der erste Schritt zum Selbstbewusstsein ist die Selbstwahrnehmung. Kinder, die sich selbst als akzeptiertes Mitglied der Gruppe erleben, sind immer weniger in der Gefahr, anderen mit Gewalt zu begegnen. Ein positives Klassenklima, das geprägt ist von gegenseitigem Interesse, gemeinsamen guten Erfahrungen und Toleranz gegenüber den Schwächen, die jedes Gruppenmitglied irgendwo aufweist, trägt dazu bei, dass die Kinder bereit sind, Verantwortung für sich und ihre Umgebung zu übernehmen. Das Erfahren der Gemeinschaft und die Vorbildwirkung im Miteinander spielt eine wichtigere Rolle als das Reden über diese Themenbereiche. Mit wachsender Sozialerfahrung können die Themen dann auch zur Sprache gebracht werden.

 

Im Einzelnen gibt es in unserer Schule für die Schülerinnen und Schüler folgende Projekte:

- Ich- Stärkung (Projekt Kl.3)

- Klassenrat ab SEP

- Schulparlament

- Pausenhelfer AG in Kl. 3 (siehe gesondertes Konzept)

- Patenschaften

- Verantwortung für Schulangebote (z.B. Büchereidienst)

- Gemeinsame Planung von Festen und Feiern

  • Übernahme von Klassendiensten
  • Ringen und Kämpfen (eigene Kraft wahrnehmen, eigene Grenzen und die Grenzen der anderen wahrnehmen und respektieren, fair nach Regeln kämpfen, Stopp-Regel einüben)

 

 Streitschlichtung

 

Im zweiten Halbjahr des dritten Schuljahres können sich Schüler und Schülerinnen freiwillig melden, um an einer Ausbildung zum Pausenhelfer im vierten Schuljahr teilzunehmen. Diese Ausbildung dauert ca. 10 Unterrichtsstunden außerhalb des klasseninternen Stundenumfangs und wird von der Schulsozialarbeiterin angeleitet. Ziel ist es, für Mitschüler ein Ansprechpartner in der Pausensituation zu sein und bei Bedarf helfend einzugreifen. Anhand eines Aufsichtsplans sind sie den Pausen zugewiesen und übernehmen während des gesamten vierten Schuljahres verbindlich diese Aufgabe. Pausenhelfer dürfen Mitschüler freundlich an die Regeln erinnern. Die Schüler und Schülerinnen empfinden ihre Aufgabe als wichtig und übernehmen gerne selber Verantwortung für eine gut gestaltete Pause.

Bei Sachbeschädigung oder Körperverletzung wird die aufsichtführende Lehrperson immer eingebunden.

 

            Patenschaften

Die Patenschaften sind ein Baustein im Schulleben um einen sanften Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu ermöglichen, Ängste abzubauen und Orientierung für die Schulanfänger zu bieten.

Bereits am ersten Schultag bekommen die „Minis“ im wahrsten Sinne des Wortes einen älteren Paten aus der eigenen JüL-Klasse an die Hand, der sie durch die neue Anfangssituation führt und Orientierung bietet. Dadurch verlieren die „Minis“ mögliche Ängste vor den „Großen“ und bekommen einen Ansprechpartner für das erste Schuljahr.

 

Die „Maxis“ erleben sich als erfahrene Grundschüler, die ihr Wissen über Pausenspiele, Regeln, Umgang mit Konflikten oder Lesekenntnisse an die „Minis“ weitergeben können. Das stärkt ihr Selbstwertgefühl und die Bereitschaft Verantwortung für Mitschüler zu übernehmen.

Sowohl die Eltern der „Minis“ als auch die Eltern der „Maxis“  erleben die „Patenzeit“ für ihre Kinder und deren Entwicklung als sehr positiv und geben uns als Schule sehr wertschätzende Rückmeldungen.

 

Patenaktionen:

  • Willkommensgeschenk
  • Kennenlernen des Schulhofs
  • Kennenlernen des Gebäudes
  • Gemeinsame Vorlesestunde
  • Gemeinsamer offener Anfang

 

 Offener Anfang

 

Im Schuljahr 1996/97 wurde aufgrund eines Beschlusses der Lehrerkonferenz der Offene Anfang zunächst nur für die ersten Schuljahre eingeführt. Die positiven Erfahrungen in diesem Jahr führten dazu, dass mit Beginn des Schuljahres 1997/98 der Offene Anfang für alle Schuljahre verbindlich wurde.

 

Offener Anfang bedeutet für die Schülerinnen und Schüler unserer Schule einen gleitenden Anfang der ersten Unterrichtsstunde. Sie kommen in der Zeit zwischen 7.45 Uhr und 8.15 Uhr. Da die Schülerinnen und Schüler einzeln oder in kleinen Gruppen kommen, entfallen Hektik und Unruhe. Der Schultag beginnt in einer ruhigen, entspannten Atmosphäre. Die Kinder gestalten diese Zeit nach ihren Bedürfnissen. Viele nutzen die Gelegenheit, mit anderen Kindern, der Lehrerin oder dem Lehrer persönliche, auch ausführlichere Gespräche zu führen.

Für die Lehrerin / den Lehrer bietet die Zeit des Offenen Anfangs Gelegenheit, einzelne Kinder zu beobachten und zu fördern, Probleme des Vortages zu besprechen und Fragen zu beantworten.

Gleitender Unterrichtsbeginn bietet den Kindern die Möglichkeit zur freigestalteten Arbeit, welche sie eigenverantwortlich und selbstständig organisieren.

In jeder Klasse wurde mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet, in welcher Form die Zeit des Offenen Anfangs sinnvoll genutzt werden soll. Zur Erinnerung hängt in jedem Klassenraum ein entsprechendes Plakat. (siehe Anlage Beispiel Offener Anfang Kl. 4b)

 

Beispiele für Aktivitäten während des Offenen Anfangs:

  •       einzelne Kinder fördern
  • Gespräche führen
  • angefangene Arbeiten beenden
  • Beschäftigung mit dem Freiarbeitsmaterial
  • Geschichten schreiben
  • Beschäftigung mit dem Spielmaterial
  • am Computer mit verschiedenen Lernprogrammen arbeiten

           (Lernwerkstatt, Blitzrechnen, Textgestaltung,...)

  • Leseraum besuchen – Bücher ausleihen - Leseraum betreuen
  • Kontaktpflege mit den Paten (Klassen 1 und 4)

 

Der Offene Anfang hat sich im Laufe der Zeit zu einer wichtigen Phase im Schulvormittag entwickelt, die sowohl von den Schülerinnen und Schülern als auch von den Lehrerinnen und Lehrern sinnvoll genutzt wird.

Auch von Seiten der Elternschaft wird der gleitende Unterrichtsbeginn positiv bewertet, da er sowohl den Eltern als auch den Kindern einen entspannten Beginn des Tages ermöglicht.

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